Doof vs. doofer
by Holger on Aug.04, 2010, under Uffbasse Lufdbumb!
Manchmal, liebe Freunde, bin ich wahrlich froh, dass uns der Axel-Springer-Verlag täglich mit all den Informationen versorgt, ohne die ein normales Leben kaum möglich wäre. Wie, wenn nicht durch die Bild, wäre ich sonst auf das “irrste Blondinen-Duell des Sommers” (O-Ton www.bild.de) und wahrscheinlich des Jahrtausends aufmerksam geworden?
Natürlich fragt ihr euch nun zurecht: Welche Blondinen duellieren sich da? Worum geht es? Haben zwei blonde Wissenschaftlerin aus Schweden ein Allheilmittel gegen Krebs entwickelt und kämpfen nun darum, wer die Patentrechte bekommt? Kämpfen Kristina Schröder und Ursula von der Leyen darum, um welchen Prozentsatz der Hartz IV-Regelsatz angehoben werden sollte?
MITNICHTEN! Nein. Die Duellantinnen in der intelligenzfreien, bis auf den letzten mit Silikonkissen gepolsterten Platz vollbesetzten Kampfarena heißen Daniela Katzenberger (berechtigte Frage: Wer?) und Jeanine (…).
Und worum streiten sich diese Amazonen des schlechten Geschmacks nun? Ganz einfach: wer darf den tollen Namen Katzenberger tragen? Herrje! Ein Problem, das, wenn es nicht bald vom EuGH gelöst wird, wohl nur der liebe Gott oder der Schönheitschirurg der beiden entscheiden kann.
Es wäre jedoch vielleicht angebracht, kurz zu erklären, wer die beiden Vollblutblondinen überhaupt sind: Daniela Katzenberger erblickt am … ach, das interessiert doch eh niemanden. Die von oben bis unten von verschiedenen Ärzten getunte Mediennu… wird durch “Goodbye Deutschland” bekannt; auf Malle will sie ein Café eröffnen. Da der Grips nicht ausreicht, müssen eben die Titten herhalten – die werden zügig in die Kamera gestreckt, bei der Redaktion von Bild leuchtet der Möpse-Alarm auf und schon wird die intelligenzbefreite Nuss zum künstlichen Star aufgeblasen.
Es versteht sich von selbst, dass das andere Berufsblondinen auf den Plan ruft. Schließlich ist Neid wichtig für das Geschäftsklima und den eigenen Geldbeutel. Also kommt diese Jeanine daher. Die behauptet nun, schon früher den Namen Katzenberger gehabt zu haben, ja sogar unter diesem Namen CDs veröffentlicht und verkauft (gut, dieses Verb ist bei einer Band mit dem Namen “Die Katzenberger” sicherlich ein bewusst gewählter Euphemismus). Tja, und hier geht es um….sicherlich 5,50 €, die für beide auf dem Spiel stehen.
Besonders pikant: beide Kätzchen haben nun den Plan, mit einer von einem schmierigen Produzenten zusammengerotzten Scheiße die Charts der JVAs und Absinth-Bars der Republik zu verunreinigen. “Nothing’s gonna stop me now” – das der Name des Coversongs, der mit am Computer entstandenen Stimmchen und billigsten Rhythmen bald in den Regalen stehen wird und nur dank des billigen Covermotivs (Grundmodell: viel Brusteinsatz) irgendeinen Käufer finden wird (was traurig genug ist).
Logisch, dass beide berechtigterweise streiten. Schließlich geht es hier um zahlreiche Auftritte in versifften Clubs auf Malle, bevölkert von volltrunkenen deutschen Pauschaltouristen, die nach 7-12 Eimern Sangria wohl auch dann jubeln würden, wenn ihnen Alice Schwarzer in erotische Dessous “Männer” von Herbert Grönemeyer darbieten würde.
Was lernen wir aus dieser Geschichte? Klar: nichts. Dennoch dürfen wir gespannt sein, welche Katzenberger der anderen in der Kampfarena überlegen sein wird. Für genügend heiße Luft ist auf jeden Fall gesorgt.
Zero people like this!
by Armin on Aug.02, 2010, under Hypnokröte
Geplant war an dieser Stelle ein schöner kleiner Artikel über Christopher Nolans neues Werk “Inception”. Doch jeder, der nicht Hannibal Smith heißt, kennt das Gefühl, wenn Plan und Wirklichkeit mal wieder wie zwei Kontinentalplatten auseinanderdriften. Aber wir bleiben zumindest beim Thema Kino. Jeder kennt sie und jeder liebt sie – die obligatorischen Trailer vor dem Hauptfilm. Der eine frischt seinen Popcornvorrat noch einmal auf, der andere versucht, sich noch 2-10 Stuhlreihen nach hinten zu schummeln. Wieder andere unterhalten sich angeregt und lautstark mit dem Sitznachbarn über die Weihnachtseinkäufe von letztem Jahr. Doch eine kleine Minderheit ist unbeugsam und widersetzt sich dem “sich-berieseln-lassen”.
Und eben jene Minderheit bekam einen Trailer zu sehen, der die “what the fuck” Gedanken im Saal förmlich greifbar machte: The Social Network – ein Film über *tusch* Facebook. Die erste Reaktion der Zuschauer war dann auch irgendwie zu erwarten gewesen. Ungläubiges Gelächter erschallte – unterbrochen durch das Rascheln von Popcorntüten, den wütenden Protesten über “geklaute” Sitzplätze und Diskussionen über Christbaumkugeln. Und es war kein lachen über die spärlich vorhandenen Witze in dem rasant geschnittenen Filmschnipsel. Vielmehr konnte man aus ihnen folgendes heraushören: Wieso ausgerechnet einen Film über Facebook? Wen interessiert das.
Eine Recherche bei imdb ergab dann weitere Fakten. Regisseur wird David Fincher sein. Der Mann, der Meilensteine wie Fight Club und Seven erschaffen hat und der selbst den mäßigen Panic Room erträglich umsetzen konnte, entscheidet sich dafür, einen Film über den Aufstieg eines Unternehmens zu drehen, dass offiziell 75% seiner Nutzer völlig daneben finden. Der Film selbst möchte sich gern ins Genre der Dramen und Historienfilme platzieren. Dabei hat er nur mit einem entscheidenden Problem zu kämpfen: niemanden interessiert der Aufstieg von Facebook. Und viel schlimmer: niemanden interessiert die Geschichte des Gründers von Facebook. Allein diesem Sachverhalt ist es geschuldet, dass The Social Network völlig unbeachtet in der Versenkung verschwinden wird. Das Thema an sich erzeugt nicht genug Interesse. Da hilft auch kein fantastisches Script oder ein talentierter Regisseur.
The Pirates of Silicon Valley hat vor ein paar Jahren einen ähnlichen Versuch unternommen. Als dramaturgisch aufgepeppte Biographie beleuchtete der Film auf amüsante Weise die Anfangszeit von Bill Gates und Steve Jobs – und ist allein aus diesem Sachverhalt der bessere Film. Denn jeder kennt diese beiden, zumindest vom Namen. Jeder weiß, was sie machen und irgendwie ist auch jeder interessiert daran zu sehen, wie die Nerds von damals das denn gemacht haben. Womit wir gleich beim Thema wären. The Pirates of Silicon Valley ist eher ein Geekmovie aus massentaugliches Kino – und er möchte auch nicht mehr sein. The Social Network entstand aus dem Größenwahn eines Unternehmens, dass seine Geschichte für so interessant hielt, dass es daraus einen Film machen will. Denn mir kann niemand erzählen, dass Facebook da nicht seine Finger im Spiel hat.
The Social Network will etwas ganz anderes sein. Hier wird mit unerhörtem Staraufgebot (hey, Justin Timberlake spielt mit!) der breiten Öffentlichkeit folgendes vermittelt: “Hey, der Erfinder von Facebook ist zwar ein kleines egoistisches Stück – aber an sich echt ne coole Sau.” Dass dafür auch der ein oder andere coole Spruch, die ein oder andere Actionszene und mit Sicherheit viel nackte Haut herhalten muss – sei es doch drum.
Ein Film über moderne Technologie soll es sein. Ein Film, der uns ein Stück unserer täglichen Kultur näher bringen soll. Ich kann nur hoffen, dass dieser plumpe Versuch scheitern wird – auch wenn ich Fincher als Regisseur sehr schätze. Und wenn moderne Medienkultur jetzt groß in Mode kommt, wieso dann nicht auch einen Film über Twitter (140 Sätze lang) und Myspace. Oder ein Episodenfilm von und auf Youtube? Möglichkeiten gibt es sicher viele. Ich freue mich auch schon auf den ARD-Freitagabendkrimi: “StudiVZ – ihre Gruppen brachten den Tod”. Die Lacher vor den Fernsehgeräten kann ich mir jetzt schon vorstellen.
Zu Grabe getragen.
by Holger on Jul.27, 2010, under Wir können auch anders
Warum eigentlich…
…reagiert der Mensch erst, wenn es zu spät wird?
…sind Profitgier und sonstiger Größenwahn wichtiger als die Gesundheit und das Leben von Menschen?
Was am Samstag in Duisburg passiert ist, ist absolut schrecklich. Die Bilder, die um die Welt gehen, erinnern an vieles, aber ganz sicher nicht an eine als friedlich gedachte Riesenparty. Mit dem Tod von 20 Menschen wurde eine ursprünglich als Demonstration gegen Gewalt und für Frieden geplante Veranstaltung selbst zum Ort des Todes.
Was an der ganzen Sache das eigentlich Schlimme ist? Niemand, aber wirklich niemand, hätte sterben müssen. Anwohner, Experten und Sicherheitspersonal hatten schon im Vorfeld mehrfach und laut vor den Risiken des Loveparade-Geländes gewarnt. Ein einziger Tunnel als Aus- und Eingang? Völlig verfehlte Fluchtwege (über Bahngleise?)? Fluchtwege, die nicht mal die vorgeschriebene Mindestbreite erreichen mussten?
Es wäre zu einfach, hier nur menschliches Versagen vorzuwerfen. Die Verantwortlichen haben sich in vielfacher Hinsicht schuldig gemacht. Getrieben vom Wunsch, einen Rekord aufzustellen und der Stadt Duisburg eine positive Presse zu ermöglichen, haben sie alle Sicherheitsbedenken zur Seite geschoben; trotz eindringlicher Warnungen wurde die Veranstaltung am Samstag Morgen um 9 Uhr genehmigt. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen für die Opfer bezahlen müssen – mit empfindlichen Strafen, damit vielleicht einmal klar wird, dass man Bedenken ernstnehmen sollte.
Erwachet
by Armin on Jul.23, 2010, under Uffbasse Lufdbumb!
Was haben Gefängnisse und die Zeugen Jehovas gemeinsam? Ohne Wachturm laufen Ihnen die Leute weg. Man möge mir diesen etwas plumpen Einstieg verzeihen, aber irgendetwas scheint dran zu sein an diesen Aufpass-Türmchen.
Und da es in unserer Gesellschaft ja angebracht ist, Hitlisten für alles mögliche zu erstellen, hier mal die Top 3 der dämlichsten Wachturm-News:
Platz 3: Aus dem Untersuchungsgefängnis Holstenglacis konnten mehrere Verbrecher flüchten, weil der Wachturm erst garnicht besetzt war – und später der Beamte eine kleines Nickerchen hielt.
Platz 2: Ein Wärter in Bielefeld hat bewiesen, dass der harte Knastalltag und knisternde Erotik sich nicht ausschließen – und ließ sich in Strapsen auf einem Wachturm ablichten.
Platz 1: Argentina! Wahrscheinlich geschockt von der miesen Leistung der Nationalmannschaft hat es einigen argentinischen Wächtern die Lust am Arbeiten ordentlich verhagelt. Mit dem Ergebnis, dass sie das “Wachen” einfach einstellten. Also “auf das Tor” für alle Häftlinge? Nicht mit den gerissenen Südamerikanern. Da sämtliche argentinischen Häftlinge an Kurzsichtigkeit leiden (Quelle unbekannt), reichte es aus, die Wachtürme mit menschengroßen Puppen zu besetzen.
Und auch die Verbindung zum Anfang des Artikels wieder herzustellen, fällt nicht schwer. Und so möchte ich mit einem philosophischen und tiefschürfenden(tm) Denkanstoß enden: Sind Religionen nicht das Gefängnis unseres Seins?
Es lebt >> Das hier ist nicht für euch.
by Holger on Mai.20, 2010, under Wir können auch anders
Aufschlagen. Wundern. Staunen. Grübeln. Verlieren, verlor, verlöre, [ich] habe verloren. Seitenwald. Geflecht. Aus Seiten. Wie gesagt. Erkundungen. I, II, III, IV.
Anspielungen. Fußnoten. Sinn. ??. Sucht ihn selbst. |<< zurück. Nach vorne. Verlauf. Handlung = Konsequenz.
Realität verschiebt sich. Wände verschieben sich. Warum? [[[[Ebenen[[[schieben[[sich[übereinander,]wollen]]entdeckt]]]werden]]]]
Was ist RealItät? Was Fiktion? Für was steht das Haus? Weiß ich nicht. Verwirrung.
Doch es zieht. Mich hinein. Tiefer. Tiefer. Und immer
tttttttttttttttttttttttttttttttiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeefffffffffeeeeeer.
Zwischendrin: Auslassungen über…zum Beispiel, greife ich doch einfach mal etwas heraus …das Echo ….ohcE; ein Lytnibarh; noch mehr dazwischen: mehrere Seiten über……………(fehlt); Fuß² (schon erwähnt, ganz am Anfang.)
Zwischen all dem Wahnsinn, dem pseudowissenschaftlichen Gewäsch, all den Zitaten, ob echt oder irreal, wer weiß das schon, und selbst wenn man es weiß, fragt man sich, ob es irgendeine Bedeutung hat, denn all das ist relativ, wie Einstein schon sagte, zwischendrin verfangen sich stets Geschichten und Anmerkungen von Johnny, der präsentiert uns das alles, hat es entdeckt, geordnet, kommentiert, gelesen, zu verstehen versucht, Nachforschungen angestellt, wie die da auf ihren Erkundungen im Haus, und er ist in der Geschichte versunken, so wie wir, es hat ihn verändert und sein Leben, seine Geschichte, Gedanken und Gefühle, vermischt mit dem Geschehen in der Klammer, dem Geschehen auf den Seiten, eben all dem Gewäsch, das sich jedoch nicht als Gewäsch entpuppt, sondern als Suche, nach Sinn, manchmal nach Verstand, nach Zweck, nach Greifbarem;
Seiten bleiben leer (sucht euch selbst was aus!). sträwkcür snu negeweb riW. Dann wieder vorwärts. Durchstreichungen. Vernebelungen.
??
Ein Überraschungsei:
!
Mythologie, Religion, Wissenschaft, Medien, Psychologie, Horror. Alles drin. Und das in einem vibrierenden, lebenden Werk.
• • • – - – • • •
Was hat es mit dem Haus auf sich? Und mit diesem Text . Wahnsinn? Mit oder ohne Methode? Offen gesagt: [und das ist meine Meinung] ja.
Ein Buch also. Monument. al. Ein Meisterwerk. Ein eigener kleiner Kosmos. Wucht. Idee. Würde. Einzigartig sein. Wortgewalt. Unüberwindbar, undurchdringlich, unerklärlich, unverständlich, unvergessen, unglaublich.
Ein Bild:
……/\ ..((~~~))
…./__\ |
../____ \
/______\ —–Es geht um ein Haus
|__tritt__|———–darin zieht eine Familie ein
|__ein.__|—————-doch etwas stimmt nicht.
|_______|—–Leben und Tod.
Wände [........öffnen........] sich. Dahinter tun sich Gänge auf. Und Räume. Groß. Klein. Riesig. Dann wieder klein. Welche Rolle spielt das?
Erneut: WAS, VERDAMMT, ist eigentlich REALITÄT? Wie kann man sich überhaupt sicher sein…wie kann überhaupt irgendwas sicher sein, wenn man nicht mal mehr einem Buch trauen kann?
Langweilig?
Irrsinnig?
Einschläfernd?
Spannend?
Der Ablauf:
Szene1. Erklärung. Interpretation. Unter – Zusammenhang nicht erkennbar – brechung.
Szene 2. Erklärung. Interpretation? Neuerliche Unterbrechung.
Szene 3. Erklärung. Interpretation?! Verknüpfung. Siehe hier und da und dort. Vorher, nachher, am Rand, im Anhang.
Charakteristika: Experiment. Und Mut. Großgeschrieben: MUT. Danielewski hat ihn. Du auch? Dann tritt ein. Sei dir aber gewiss, was dich erwartet.
Überraschungen. Dreh dich, das Buch, die Realität um. Stell alles auf den Kopf.
PASS (auf dich) auf.!
Wer reingeht, verfällt dem Wahnsinn. Wer es nicht tut, auch. Haus = Buch. Womit wir/ich/du als Leser wieder beim Thema des Verlierens werden. Nicht das Verlieren des Schlüssels. Nicht das Verlieren im Sinne einer Niederlage. Sondern das Verlieren im Sinne des Verirrens, des Versinkens, des Sotiefinetwaseintauchendassmankaummehrrausfindet-ns; Straucheln erlaubt. Aufgeben? Kann sein. Nicht jeder meistert eine solche Aufgabe.
Dunkelheit!
Irrsinn!
Exzess!
Schatten!
Ekel!
Schaden!
Ein Dank an Übersetzer und Herausgeber – großartig. Vergnügen, Anspruch, Arbeit … Lob.
Wer nachdenkt, gewinnt. Wer grübelt, siegt. Wer nachforscht, wird überrascht. Wer aufmerksam liest, sowieso.
In einem: wir, du, ich, die Leser; wir sind ausgeliefert. Einem Autor. Der mit uns macht, was er will. Wir verfolgen ihn, die Charaktere des Romans; wir beobachten, denken,… und tappen doch hinein. Tapp. Tapp. Tapp. Au. Da war sie, die Falle.
Gewissheit ist nicht mehr
Begabung?
Unvermögen?
Chaos?
Held?
Am Ende? Da bleiben sie: ?, ??, ???, ????. Fragen. Wer kann sie beantworten? Du? Ich? Johnny? Herr Danielewski? Zampano, der blinde Schreiber, der diese Filme dokumentiert, um das sich all das dreht [!] (nichts verstanden, macht nichts…da hilft eh nur lesen.)? Das Buch, das Haus, der Navidson Record?
finde dich damit ab!
Was weiß ich denn? Ich mach hier ja eigentlich gar nichts besonderes. Ich versuche nur, hier einen besonders verkopften und irgendwie kreativen Text zu schreiben. Ob das irgendwer versteht? Auch das weiß ich nicht. Ich verstehe ja selbst nicht alles, kann und will es auch gar nicht. Denn schließlich geht es im Kern genau darum im Haus: das Unbekannte. Und unsere Furcht davor. Ein altes Thema, famos neu bearbeitet. Erneut: ein Meisterwerk.
Aber Vorsicht ist geboten, denn: “…das Ganze hier, nehmen Sie es einfach nur als das, was es ist. Und falls Sie irgendwann einmal zufällig an diesem Haus vorbeikommen sollten, bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie auch nicht langsamer, sondern laufen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig.”*
Und nun: entscheidet euch. Siegt die Neugierde? Siegt die Vernunft? Was ist dieser Text, gut, toll, mies, was anderes? The answer, my friend ist wie so oft blowin’ in the wind. Oder aber sie liegt bei euch. Findets doch selbst heraus!
Oder, um es mit Christa Schuenke zu sagen: Ami mbiso ku muna poo okukondonona mbi oukahuke.
² -noten.
*Navidson, Will, zitiert in: Danielewski, Mark Z. 2009: Das Haus, House of Leaves. btb: München, S. 5
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// Vorher [in ähnlicher Form] hier veröffentlicht (inklusive Erklärungen):
http://www.ciao.de/Das_Haus_House_of_Leaves_Danielewski_Mark_Z__Test_8589348